Multimedia-Empfehlungen

Kinder am Smartboard
Bild: Kevin Jarrett, Lizenz: CC BY

Lernen mit Medien – Lernen über Medien, das sind die beiden zentralen Anliegen heutiger integrativer Medienbildung an Schulen. Und das werden die neuen Bildungspläne ab 2016 als Leitperspektive Medienbildung verbindlich vorschreiben. Die Leitperspektive Medienbildung bedeutet, dass Medienbildung fächerintegrativ in allen Fächern verankert werden wird. Dies hat auch Auswirkungen auf die Ausstattung der Klassenräume.

 

Bereits in den Multimedia-Empfehlungen (MME) des Jahres 2002 war eine strukturierte Verkabelung der Klassenräume bis 2010 angestrebt worden. Dies wird nun immer wichtiger, denn für eine fächerintegrative Medienbildung werden ein bis zwei Computerräume nicht ausreichen. Diese behalten zwar weiterhin ihre Bedeutung für gewisse Unterrichtsszenarien, fächerintegrativer Unterricht wird aber auch eine Medienausstattung in den Klassenräumen erforderlich machen um beispielsweise im arbeitsteiligen, schülerzentrierten Unterricht spezielle Rechercheaufträge an einige Schülerinnen und Schüler zu geben. Eine solche Ausstattung des Klassenraumes kann von einer Medienecke mit drei bis vier festen PCs bis zu mobilen Geräten für einige oder alle Schüler/-innen reichen. Auch entsprechende Präsentationsmöglichkeiten müssen bedacht werden.

 

Die Multimedia-Empfehlungen werden derzeit grundlegend überarbeitet und nach einer abschließenden Abstimmung zwischen Kultusministerium und Kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht. Dabei werden auch die Veränderungen des Bildungsplans 2016/17 berücksichtigt.

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Wolfgang Kraft

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