Medienbildung in den neuen Bildungsplänen 2016

iPad und Schreibblock
Bild: Sean MacEntee, Lizenz: CC BY

Medienbildung entwickelt sich zunehmend zu einer zentralen Schlüsselqualifikation, über die junge Menschen verfügen müssen, um sich angemessen in unserer heutigen Mediengesellschaft bewegen zu können. Dieser gesellschaftlichen Entwicklung entsprechend ist Medienbildung eine Pflichtaufgabe schulischer Bildung und soll in der Schule nachhaltig verankert werden – so lautet der Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. März 2012 zur Medienbildung in der Schule.


Baden-Württemberg nimmt die Bildungsplanreform 2016 zum Anlass, die Medienbildung erstmals explizit im Unterricht zu verankern. Die Leitperspektive Medienbildung wird als eine von sechs übergeordneten verbindlichen Leitperspektiven eingeführt. Medienbildung soll demnach die Kinder und Jugendlichen dazu befähigen, selbstbewusst und kompetent den Anforderungen und Herausforderungen der heutigen Mediengesellschaft zu begegnen. Die Jugendlichen sollen Medien sinnvoll, reflektiert und verantwortungsbewusst nutzen und überlegt aus der Medienvielfalt auswählen.


Ein Basiskurs Medienbildung schafft in Klasse 5 die medienbildnerischen Grundlagen, auf denen in den weiteren Schuljahren aufgebaut werden kann. Neben dem Lernen mit Medien wird auch dem Lernen über Medien ein zentraler Stellenwert eingeräumt. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) bietet eine zentrale Informationsseite zur Medienbildung in den neuen Bildungsplänen 2016 sowie umfangreiche Beratung zur Umsetzung der medienbildnerischen Inhalte an den Schulen.

Kontakt

Sascha Schmidt

Telefon: 0711 2850-775

E- Mail: sschmidt@lmz-bw.de