Wanderausstellung „Von Golgatha nach Auschwitz“

Einladung zur Wanderausstellung "Von Golgatha nach Auschwitz"

In Zusammenarbeit mit der Giordano-Bruno-Stiftung/GBS Karlsruhe zeigt das SMZ KA erstmals in Karlsruhe vom 9. Februar - 23. März 2018 die Wanderausstellung „Von Golgatha nach Auschwitz“ (eine Produktion der GBS Rhein-Neckar).

Vernissage am 9. Februar 2018, ab 19h30 im SMZ KA

Begleitend zur Ausstellung verfasste Dr. Reinhold Schlotz eine gleichnamige, kompakte Zusammenfassung dieser unheilvollen Geschichte, die 2016 im Alibri-Verlag erschien.
Zur Ausstellungseröffnung am 9. Februar 2018, ab 19h30 wird Dr. Schlotz im Stadtmedienzentrum Karlsruhe seine Recherchen vorstellen und mit dem Publikum diskutieren.

Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Info: 0721-880848

Im vergangenen Jahr feierte die Evangelische Kirche – mit großzügiger staatlicher Unterstützung – 500 Jahre Reformation. Doch mit ihrem Aushängeschild Martin Luther hat die Evangelische Kirche ein großes Problem. Denn der Reformator war ein wirkmächtiger Judenhasser. In seiner judenfeindlichen Hetzschrift "Von den Juden und ihren Lügen" entwickelte er u.a. ein berüchtigtes Programm zur Beseitigung des Judentums in Deutschland: Verbrennen ihrer Synagogen, Zerstörung ihrer Häuser, Wegnahme ihrer religiösen Bücher, Aufhebung der Wegefreiheit, Zwangsenteignung, Zwangsunterbringung, Zwangsarbeit.


„Dr. Martin Luther säße heute sicher an meiner Stelle auf der Anklagebank.“
Julius Streicher (Herausgeber des Hetzblattes „Der Stürmer“), bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen.

 

 

Hatte der Philosoph Karl Jaspers also Recht, als er bemerkte: "Was Hitler getan, hat Luther geraten, mit Ausnahme der direkten Tötung durch Gaskammern"?
Martin Luther, auf den sich viele Nationalsozialisten berufen haben, war ein besonders einflussreicher Propagandist des Judenhasses, jedoch beileibe kein Einzelfall in der Geschichte des Christentums.

Dies zeigt die große Wanderausstellung "Von Golgatha nach Auschwitz", die von der Regionalgruppe Rhein-Neckar der Giordano-Bruno-Stiftung konzipiert wurde und ab dem 9.Februar 2018 erstmals in Karlsruhe zu sehen sein wird. Die 18 Plakate der Ausstellung belegen in unmissverständlicher Weise, dass Auschwitz ohne die zweitausendjährige christlicheJudenfeindschaft so nicht möglich gewesen wäre.

 

Weitere Infos:

Weitere Informationen zur Wanderausstellung auf den Seiten der GBS Kalrsruhe.